„What If We Drown“ (1) von Sarah Sprinz | Rezension

Vorgeschichte: manche Bücher wecken mein Interesse erst kurz vor dem Release. So war es auch bei „What if we drown“ von Sarah Sprinz. Durch das riesige Marketing und die starke Promotion des LYX-Verlags wurde diese Buch innerhalb kürzester Zeit zu einem sehr getypten Buch in der Bookstagram Community. Dadurch wuchs auch meine Neugier und schließlich war die Vorfreude so groß, dass ich es sofort haben wollte und meine Vorbestellung erst 1 Woche nach dem Release ankam. Dennoch war ich sehr gespannt und hatte sogar ein Buddyread geplant. Konnte mich das Buch überzeugen?

Darum geht’s: Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete …

Das Positive: „What If We Drown“ spielt im wunderschönen Vancouver und Sarah Sprinz hat definitiv eine Gabe dafür, dass man sich sofort wie zu Hause fühlt. Ich selber war noch nie in Kanada, aber ich konnte ich durch die Beschreibungen des Settings genau vorstellen, wie es dort aussieht. Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil und von Anfang an, hat das Buch eine wohlige Wärme für mich versprüht. Generell habe ich relativ schnell in die Geschichte reingefunden und konnte mich auch mit anderen Charakteren zeitnah anfreunden. Interessant fand ich die präzise Gestaltung rund um Laurie’s Studium und wie man sich als Erstie (Erstsemester-Student) so fühlt. Neben diesen Aspekten finde ich das Cover wieder einmal unglaublich gut gelungen. Großes Lob an den LYX Verlag! Neben ganz normalen Kapiteln hat die Sarah Sprinz einige besondere „Zwischenkapitel“ miteingebet, die für eine besonders traurige Grundstimmung gesorgt haben.

Das Negative: Von Anfang an hatte ich mit der Protagonistin Laurie Schwierigkeiten. Es kam nie der Punkt, wo ich sie so richtig verstanden habe und viel zu oft musste ich über ihr Verhalten und ihre Denkweise den Kopf schütteln. Teilweise hat sie mich wütend gemacht. Kurz gesagt: Laurie und ich sind keine Freunde geworden und das ist okay. Dennoch hätte ich sie wirklich gern manchmal „wachgeschüttelt“, da mir ihr Verhalten an einem gewissen Punkt zu anstrengend war. Laurie hat definitiv eine gute Freundin gefehlt, die ihr ehrlich sagt, was sie gerade abzieht. In meinen Augen war das ihre beste Freundin Amber leider nicht. Sam war für mich ein netter und ganz normaler Typ. Einfach ein netter Kerl von nebenan. Er war mir im Gegensatz zu Laurie von Anfang an sehr sympathisch, aber so ganz überzeugen konnte er mich auch nicht.

Fazit: Leider konnte mich der Auftakt zu Sarah’s neuer Reihe leider nicht überzeugen. Ich kam nie so wirklich in Vancouver an, mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden und so richtig mitreißen konnte mich die Geschichte auch nicht. Ich hatte mir nach der Leseprobe einfach mehr erhofft, aber Laurie hat es mir wirklich schwer gemacht. Für mich war das Buch leider nichts, aber ich wünsche Sarah von ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft und ihren Erfolg. Sie hat es absolut verdient! Ich denke für viele von euch, besonders für Leser*innen die nach tiefgründigen NA-Geschichten suchen, seid ihr hier genau richtig. Bitte überzeugt euch selbst, wenn ihr es noch nicht gelesen habt.

*Vielen lieben Dank an den LYX-Verlag und die Bloggerjury für dieses Rezensionsexemplar.

♥   ♥   ♥

Verlag: LYX Verlag

Seitenanzahl: 400

Preis: 12,90€

Einbindung: Paperback

Band: 1 (von 3)

Ein Kommentar zu „„What If We Drown“ (1) von Sarah Sprinz | Rezension

  1. Gebe dir bei den negativen Punkten zu 100% recht. Bin mit Laurie auch gar nicht warm geworden und fand das Buch eher langweilig als spannend und emotional. Hab mich eigentlich so auf das Setting und die Geschichte gefreut, aber irgendwie war es nicht meins

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.